Bahntickets sollen bald deutlich günstiger werden

Bahnkunden können endlich auf günstigere Tickets im Fernverkehr hoffen. In der Debatte über mehr Klimaschutz deutet sich eine spezielle Mehrwertsteuersenkung für die Bahn an, die dann die Preise niedriger macht.

Für eine niedrigere Bahn Mehrwertsteuer gibt es bereits einen breiten Konsenz zwischen den Parteien. Unionsfraktionsvize Andreas Jung forderte die Bahn auf, dann die Kostenersparnis auch in vollem Umfang an die Kunden weiterzugeben. Eine solche Senkung „muss sich in den Tickets niederschlagen“, sagte Jung der Nachrichtenagentur dpa.

Die Bahn ist eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel.

Dahinter steht die Hoffnung, dass durch günstigere Preise mehr Menschen vom Auto und Flugzeug auf den Schienenverkehr umsteigen.Bahchef Richard Lutz hatte jedoch bereits deutlich gemacht, dass sich Entlastungen – etwa durch eine niedrigere Mehrwertsteuer – nicht nur in den Ticketpreisen niederschlagen, sondern auch in „neue attraktive Angebote“ oder „weitere Investitionen in unsere Fahrzeugflotte“ fließen könnten.

Das könnte bedeuten, dass Fahrkarten nicht gleichermaßen günstiger würden wie die Bahn finanziell entlastet wird. Zu deutsch: Wir kaufen von dem Geld erst mal neue Züge, und bezahlen müsst ihr dann soviel wie zuvor.

Von günstigeren Ticketpreisen hält Bahnchef Richard Lutz herzlich wenig. Er möchte das durch die Mehrwertsteuer gesparte Geld lieber in neues „rollendes Material“ stecken.

Eine Stärkung der Bahn spielt jedoch eine wesentliche Rolle in der Debatte über mehr Klimaschutz. Am 20. September will das dubiose Klimakabinett der Bundesregierung über ein Gesamtpaket entscheiden, zu dem nach Stand der Dinge auch eine Bepreisung des CO2-Ausstoßes gehören soll (Einführung der Kimasteuer für alle). Damit werden Sprit, Heizöl und Erdgas teurer gemacht, um im Verkehrs- und Gebäudebereich das Einsparen von Kohlendioxid (CO2) zu fördern. Das trifft jedoch vor allem arme Menschen die in Häusern mit älterer Heizungsanlage leben, und die nicht das Geld haben diese zu modernisieren oder sich gar ein neues Auto zu kaufen. Diese Bürger sollen angeblich im Gegenzug entlastet werden.

Das dieses Konzept aufgeht bezweifelt jedoch die AFD. Nach dernen Meinung wird die Mehrzahl der Bürger zukünfig, bei Aufrechterhaltung ihres jetzigen Lebensstandards, extrem belastet werden. Zudem wird das eingenommene Geld nicht in den Umweltschutz investiert, sondern fliesst ausschliesslich in die Finanzierung weiterer ankommender Asylanten. Doch darüber braucht man zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu streiten. Jeder Bürger kann nämlich bald selbst sehen, was er nach Einführung letztendlich noch in der Tasche hat. Er kannt dann daüber nachzudenken, welche Partei bei Einführung der „Sondersteuer“ die Wahrheit sagte, und von welchen Parteien er übel belogen wurde. Dies wird sich dann auch bei den kommenden Wahlen niederschlagen.

Die AFD glaubt nicht an den Nutzen der CO2 Steuer und sieht eine Zweckentfremdung des Geldes.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) schloss sich sehr heuchlerisch den Forderungen nach weniger Inlandsflügen von Politikern an. In Wirklichkeit fliegt jedoch keine Berufsgruppe mehr als Spitzenpolitiker. Es werde sich zwar, auch in Zukunft nicht jeder Flug vermeiden lassen, weil viele Terminkalender, auch die von Politikern, eng gestrickt seien, sagte die CDU-Politikerin der dpa. „Jeder muss sich jedoch überlegen, wann er in Zukunft auch persönlich etwas für eine gute Zukunft tun kann.“ Die beste CO2-Einsparung erbringe eine Reise, die nicht stattfinden müsse.

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